Heilung
Fichtenholz
80 cm H x 70 cm B x 15 cm T, 2020
Beziehung
Fichtenholz
80 cm H x 62 cm B x 35 cm T, 2019
Schöpfung
Fichtenholz
125 cm H x 250 cm B x 23 cm T, 2018
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Reliefkunst

Daniel Fuchs

Daniel Fuchs wandelt auf dem künstlerischen Holzweg

„Holz ist warm und weich, hat seine Kanten und seine Struktur – es ist einfach Natur pur! Ich bin quasi ein Wünschelrutengänger, der auf eine Wasserquelle, bzw. Holzquelle gestoßen ist. Das Leben hat mich zum Holz geführt und mich mit dem Element verbunden.“

Daniel Fuchs hat für sein Holzelement eine eigene Technik erfunden, die Holzplatten in faszinierende Reliefkunst verwandelt. Der Filigrantechniker schneidet mit einer Dekupiermaschine Ring für Ring hauchdünne Scheiben heraus, die er dann wie bei einer Ziehharmonika auseinandertrennt und sie anschließend neu arrangiert, bis ein einzigartiges Kunstwerk entsteht.

kunstwerke

Reliefkunst | Kunst aus Holz | Fibonacci

Daniel Fuchs schafft Wunderwerke

Daniel Fuchs hat ein scheinbar einfaches, aber in Wirklichkeit höchst kompliziertes und komplexes Verfahren entwickelt, mit dem er Holzplatten in filigrane Reliefs verwandelt. 

Er verwendet nur die deutsche Holzart, Fichte, die in seiner thüringischen Heimat und in seiner bayrischen Wahlheimat zu Tausende wächst. Mit Dekupiersäge schafft er enge, feine Kurven aus der schlichten Fichte und verfärbt sie mit Pigmenten, die ältesten Kunstfarben der Welt, die aus den farbgebenden Substanzen von lebenden Organismen gewonnen werden und unlöslich sind. Seine aus der Holzfläche herausgearbeiteten und hervorgezauberten Bildwerke scheinen sich vor dem Auge des Betrachters zu bewegen, sie werden lebendig, sie nähern sich, umarmen einander, fallen wellenartig übereinander her. 

Seine aus der Holzfläche herausgearbeiteten und hervorgezauberten Bildwerke scheinen sich vor dem Auge des Betrachters zu bewegen, sie werden lebendig, sie nähern sich, umarmen einander, fallen wellenartig übereinander her. Seine Technik beschreibt die Kunstkritikerin Barbara Szymanski so: „Zunächst sägt er in eine Fichtenholzplatte Kreise oder Ovale und dann innerhalb dieser viele immer kleiner werdende Kreise und Ovale. Am Schluss packt er den innersten, um ihn zu einer Figur hochzuziehen.“

Zu jedem Werk vermerkt er, wie viele Stunden und wie viele Sägeschnitte er bis zur Vollendung gebraucht hat. Bei der „Fibonacci“-Komposition waren es rund 750 Arbeitsstunden und 5000 Sägeschnitte, die weniger als zwei Millimeter „dick“ waren.

Für das asiatische Kunstmagazin „Cans Asia Art News“ wurde Daniel Fuchs zum „Künstler des Jahres“ nominiert, da er mit seiner filigranen Holztechnik ein Monopol-Genre geschaffen hat. Die Dimensionalität seiner Kunstwerke sind einzigartig und faszinieren die internationale Kunstszene, so dass Fuchs mit einer Coverstory auf dem Kunstmagazin verewigt wurde.

Nach dieser Nominierung wurde Daniel Fuchs eingeladen, um seine Kunstwerke auf den Museen im „Mark Rothko Kunstzentrum“ in Lettland und auch im Hong Art Museum in der Millionenstadt Chongqing in der Volksrepublik China noch dieses Jahr zu präsentieren.
Das internationale Kunst- und Kulturmagazin „Aesthetica“, welches alle zwei Monate erscheint und zeitgenössische Kunst aus der ganzen Welt umfasst, hat die Holzkunstwerke von Fuchs auf vier Seiten porträtiert.